ICE 600 entgleiste bei Istein  

Baden-Württemberg, 1-4-2004

van mijn buitenland correspondent

foto's

Gegen 9:30 Uhr entgleiste ICE 600 (2 x BR 403) bei Istein (zwischen Freiburg und Basel), der aus Richtung Basel kam. Ersten Angaben zufolge entgleiste der Zug, als ein landwirtschaftliches Fahrzeug auf die Gleise stürzte. Ersten Angaben unserer Redakteure vor Ort zufolge entgleiste lediglich ein Drehgestell. Die Passagiere des ersten Zuges konnten in den nicht entgleisten Zug umsteigen.

Der Traktor war in Istein unmittelbar am Ausgang des Kirchbergtunnels in Richtung Freiburg vom Weinberg auf die Gleise gestürzt. Er wurde beim Aufprall mit dem ICE völlig zerstört. Der Traktorfahrer hat sich angeblich noch aus dem herabstürzenden Traktor befreien können, er wurde jedoch schwer verletzt. Im Zug wurden zwei Personen leicht verletzt. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Am Unfallort waren zahlreiche Einstzkräfte von DB, Feuerwehr, Polizei, Bundesgrenzschutz sowie mehrere Rettungskräfte im Einsatz. Auch Vertreter des Eisenbahnamtes waren vor Ort, um den Unfallhergang zu analysieren.

ICE 600 bestand aus den Einheiten 403 021 „Krefeld“ und 403 022 „Solingen“. Aufgrund der kurvenreichen Streckenführung bei Istein dürfen sämtliche Züge hier nur mit maximal 80 km/h verkehren, so dass die von zahlreichen Tageszeitungsredaktionen bei Bahnunfällen häufig unsachgemäß benutzte Vokabel „gerast“ bei diesem Unfall schlichtweg falsch ist. Der Triebfahrzeugführer, der bei dem Unfall einen Schock erlitt, hatte kurz vor dem Zusammenprall noch eine Notbremsung eingeleitet, die den Zug nach rund 250 m – genau zwischen Kirchberg- und Klotztunnel – zum Stehen brachte.

Der führende Triebzug 403 021 entgleiste lediglich mit dem ersten Drehgestell, trug aber mehrere Schäden am führenden Endwagen davon. Insbesondere die Frontklappen wurden beschädigt. Auf der in Fahrtrichtung rechten Seite, auf der der Aufprall mit dem Traktor geschah, wurde die Seitenwand geringfügig aufgeschlitzt, auf Höhe der Fahrwerke entstanden jedoch größere Schäden.

Dank der relativ geringen Aufprallgeschwindigkeit scherte der führende Endwagen von 403 021 bei seiner Entgleisung nur geringfügig seitlich in Richtung Gegengleis aus, so dass er vom entgegenkommenden ICE 271 (401-Garnitur auf dem Weg nach Zürich) zum Glück nur gestreift wurde und nur eine Seitenscheibe des ICE 3 beschädigt wurde. Der 401 konnte daher seine Fahrt ohne größere Beeinträchtigungen fortsetzen. Hätte der ICE 3 nur ein wenig mehr in das Profil des Gegengleises geragt, hätte der Unfall ganz andere Ausmaße haben können.

Der entgleiste Triebzug 403 021 wurden nach dem Unfall evakuiert, die Fahrgäste mussten in den zweiten Treibzug 403 022 umsteigen. Letzterer wurde anschließend von einer V 60 vom ersten Zugteil abgezogen und zum Bahnhof Efringen-Kirchen geschleppt, in dem die Fahrgäste in Ersatzbusse umsteigen konnten.

Zur Bergung des entgleisten 403 021 rückte kurze Zeit nach den Zusammenstoß der Haltinger Hilfszug mit 294 135 an den Unfallort aus. Nach der erfolgten Aufgleisung wurde auch 403 021 von der V 60 in Richtung Basel abgeschleppt.

Bei dem Unfall wurden ein Fahrleitungsmast sowie die Oberleitung beschädigt. Daher musste auch der Freiburger Turmtriebwagen 711 112 an den Unfallort ausrücken. Um den Zugbetrieb möglichst schnell wieder aufnehmen zu können, wird der zerstörte Oberleistungsmast vorläufig noch durch einen Behelfsmasten ersetzt.

Der Zugverkehr zwischen Freiburg und Basel war vom Zeitpunkt des Unfalls bis ca. 15.30 vollständig unterbrochen. Sämtliche ICE und EC aus Richtung Norden wendeten in Freiburg. Im Nahverkehr wurde ein Pendelverkehr zwischen Freiburg und Müllheim (Baden) sowie Basel und Efringen-Kirchen eingerichtet, zwischen Müllheim und Efringen-Kirchen bestand Busnotverkehr. Güterzüge in Richtung Basel wurden auf zahlreichen Unterwegsbahnhöfen mit Ausweichmöglichkeit gestellt. - Am Nachmittag konnte der Unfallort wieder eingleisig befahren werden, als erster Zug passierte ICE 70 wieder planmäßig die Strecke. Mit Beeinträchtigungen im Reiseverkehr war jedoch noch bis in die Abendstunden zu rechnen.  

Meer informatie bij de ZDF

Fotograaf: (nog) niet bekend

Overzicht van de plaats van het ongeval bij Istein.

Treinstel 403 221 staat met het voorste draaistel naast de rails.

Ongevallentrein t.b.v. het hersporen is ter plaatse.
De schade aan het koprijtuig
De ravage na het wegslepen van treinstel 403 121.
Overzicht van de ravage direct bij de tunneluitgang.

Rechts staat nog het tweede treinstel 403 122

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Hersporen van het koprijtuig van de 403 221.
Treinstel 403 222 wordt richting Basel weggereden.
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Een Eanos als koppelwagen.

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